Die Sammlung
Seit 1971 unterhält Friedrich Haider engen, freundschaftlichen Kontakt zu dem Maler, Bildhauer und Begründer des „Wiener Phantastischen Realismus“, Prof. Ernst Fuchs, von dem er seiner eigenen Aussage nach bereits im Kindesalter die wesentlichsten künstlerischen und weltanschaulichen Impulse empfangen konnte. Anfang der 90-er Jahre begann Haider das Frühwerk Fuchs’ kunstwissenschaftlich aufzuarbeiten und die Werke dieser Schaffensperiode (1945 bis 60-er Jahre) auch gleichzeitig zu sammeln. Sein Anliegen heute ist es, die Arbeiten des Künstlers, die nur selten eine wirklich effiziente Öffentlichkeitsarbeit erfahren haben, gesamtheitlich, also unter Aufzeigung seiner stilistischen Wandlungen und Dechiffrierung der Zeichensprache noch intensiver in das Bewusstsein der Kunstliebhaber zu bringen.
Radierung, Lithographie
Zeichnungen
Aquarell, Öl-Gemälde
Essays (Mozart, Einhorn)
Das Buch
2003 ging Haider als Herausgeber und Co-Autor mit einem bemerkenswerten Buch an die Öffentlichkeit, das sich erstmals en detail mit dem zeichnerischen und druckgraphischen Frühwerk Ernst Fuchs’ auseinandersetzt. Haiders „Sammlung Ernst Fuchs“, genannt „Unicornus“, befindet sich heute in einem Privathaus in Klosterneuburg bei Wien, von wo aus die Exponate immer wieder den Weg zu Ausstellungen in alle Welt antreten, zuletzt zur großen „Wiener Phantasten“-Retrospektive in das Belvedere Wien. Drei Werke befinden sich darüberhinaus als Leihgabe in einem Tokyoter Privatmuseum. Verwalterin und Kuratorin der „Sammlung Unicornus“ ist Dr. Eleonore Habermann, Klosterneuburg.

