Biographie
„The orchestra likes you, because you are inspiring!” Diese Worte richtete Maestro James Levine an Friedrich Haider, als er im Herbst 2006 mit Verdis Rigoletto sein überaus glückliches Debüt an New Yorks Metropolitan Opera feierte. Diese Auszeichnung veranschaulicht vieles, was heute die bedeutendsten Orchester der Welt an Friedrich Haider schätzen. Der österreichische Dirigent mit italienischen Vorfahren gehört zu den wenigen, die das alte Klischee von der „Urfeindschaft“ Dirigent - Orchester vollkommen vergessen machen. Lebendige Probenarbeit und höchste Motivation in der Aufführung sind nur einige Facetten seiner Arbeit. Auch das Fundament einer kontinuierlichen handwerklichen Entwicklung kennzeichnet ihn als Ausnahmeerscheinung des Musikbetriebs.
Seit seinem Theaterdebut (1984) erarbeitete sich Haider an vornehmlich kleinen und mittleren Bühnen ein Repertoire, das neben breitgefächerter Symphonik heute mehr als 70 Opern-Titel umfaßt. 29-jährig wurde er 1991 einer der jüngsten Generalmusikdirektoren in der Geschichte der Opera National in Straßburg bevor er nach und nach in die vorderste Reihe der Opernhäuser wie Wien, München, Dresden oder New York vorrückte. Im sinfonischen Bereich leitete er erfolgreich Weltklasseorchester wie London Symphony, Tschechische Philharmonie, Götheburger Sinfoniker oder Mailänder Kammerorchester. Bei der Slowakischen Philharmonie ist er seit seinem fulminanten Einstand mit Verdis „Messa da Requiem“ (2001) ständiger Gastdirigent.
2004 übernahm Friedrich Haider die nordspanische Oviedo Filarmonia, die er bereits in den ersten Sinfonie-Konzerten zu Höchstleistungen brachte. CD-Aufnahmen mit Solisten der Wiener Philharmoniker (Brahms: Doppelkonzert) oder Wolf-Ferraris „Segreto di Susanna“ sowie umjubelte Aufführungen von de Fallas El Amor Brujo in Tokyos „Bunka Kaikan“ - Hall (2007) sind nur einige von vielen Höhepunkten dieser künstlerischen Verbindung.

